GIMP's developers have taken ownership of the Snap package on Canonical's Snap Store. The build had previously been maintained by a third-party project.
Vor ein paar Wochen, zum Release von GIMP 3.0, hatte ich mir bereits ein Theme angesehen, das den modernen LibAdwaita-Look von GNOME auf die frisch aktualisierte Bildbearbeitung überträgt. GIMP basiert bekanntlich noch auf GTK 3, weshalb es optisch nicht ganz in den aktuellen GNOME-Desktop passt.
Das Theme schloss diese Lücke recht elegant, doch nach der ersten Veröffentlichung gab es keine Updates mehr und das Projekt schien eingeschlafen zu sein. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich jetzt über einen frisch überarbeiteten Fork gestolpert bin, der die Arbeit weiterführt: adw-gimp3 auf Github.
Voraussetzungen: adw-gtk3-Theme installieren
Damit GIMP sich in den GNOME-Desktop einfügt, müsst ihr zuerst das adw-gtk3-Theme installieren. Dieses kümmert sich darum, dass alle GTK-3-Programme den LibAdwaita-Stil übernehmen und damit konsistenter aussehen. Ihr findet das Paket in den Repositories vieler Distributionen oder direkt auf Github.
Aktiviert es anschließend mit den GNOME-Tweaks als Theme für „veraltete Anwendungen“. Ohne diesen Schritt funktioniert das eigentliche GIMP-Theme nicht. Hinweise zur Installation unter Arch Linux und weitere Details dazu findet hier im Blog im vorherigen Artikel zum Thema.
Damit GIMP sich optimal in den GNOME-Desktop einfügt, müsst ihr zuvor das adw-gtk3-Theme installieren und mit GNOME-Tweaks aktivieren.
Installation des Forks
Das eigentliche Theme für GIMP bezieht ihr dann vom Github-Fork. Die Installation unterscheidet sich nicht vom ursprünglichen Vorgehen. Ihr klont das Repository, wechselt in den Ordner und verschiebt die Dateien nach ~/.config/GIMP/3.0/themes. Nach einem Neustart von GIMP steht euch das Theme in den Einstellungen zur Verfügung.
Das Fork-Theme für GIMP integriert die GTK3-Anwendung visuell in den LibAdwaita-Desktop von GNOME 48 unter Arch Linux.
Aktivierung in den GIMP-Einstellungen
In GIMP selbst aktiviert ihr das Theme über den Menüpunkt Bearbeiten » Oberfläche » Thema. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick in die Einstellungen unter Bearbeiten » Bildfenster » Menüleiste und Titelleiste. Dort könnt ihr die klassische Menüleiste mit der Fensterleiste kombinieren und so mehr Platz für die eigentliche Bildbearbeitung schaffen. Gerade auf kompakten Notebooks macht sich das bemerkbar, wenn ihr unterwegs an Fotos oder Illustrationen arbeitet.
Menüs und Dialoge von GIMP wirken mit dem Theme stimmiger und erinnern an moderne GNOME-Anwendungen wie Builder oder Loupe.Das Theme wählt ihr wie gewohnt in den Oberfläche-Einstellungen von GIMP aus und könnt es direkt anwenden.Optional lässt sich die Menüleiste in die Titelleiste integrieren, was auf kleinen Bildschirmen zusätzlichen Platz schafft.
Eindruck im Alltag
Im Alltag macht das Theme einen deutlichen Unterschied. Die Menüs und Dialoge wirken stimmiger und GIMP fügt sich viel besser in den restlichen Desktop ein. Der Eindruck ist moderner, ruhiger und weniger technisch aus der Zeit gefallen. Natürlich löst ein Theme nicht die strukturellen Unterschiede, die aus der GTK-3-Basis resultieren, doch bis GIMP den Sprung auf GTK 4 schafft, ist dieser Fork eine sehr gelungene Zwischenlösung. Schön zu sehen, dass die Arbeit an dem Projekt wieder aufgenommen wurde und Nutzerinnen und Nutzer von GNOME damit weiterhin eine konsistente Oberfläche bekommen.
Pinta ist ein plattformübergreifendes Pixelgrafikprogramm für Linux, BSD, macOS und Windows, das gerade in Version 3.0 erschienen ist. Im Zuge der Aktualisierung wurde die Anwendung nach GTK4 portiert.
Die Entwicklung von GIMP 3 dauert bereits über zehn Jahre. Mit der Veröffentlichung von GIMP 3.0 RC1 rückt eine stabile Version der oft als Pendant zu Photoshop genannten Bildbearbeitung in greifbare Nähe.