🔒
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Heute — 15. Juni 2026Haupt-Feeds

Shelly 2.3.3 Package Manager for Arch Linux Improves Flatpak/AppImage Support

13. Juni 2026 um 19:58

Shelly 2.3.3

Shelly 2.3.3 open-source graphical package manager for Arch Linux-based distributions is now available for download with better handling of Flatpak and AppImage bundles, and other changes.

The post Shelly 2.3.3 Package Manager for Arch Linux Improves Flatpak/AppImage Support appeared first on 9to5Linux - do not reproduce this article without permission. This RSS feed is intended for readers, not scrapers.

GStreamer 1.28.4 Adds Support for FLAC Decoding and New Codec Profile Mappings

12. Juni 2026 um 16:53

GStreamer

GStreamer 1.28.4 open-source multimedia framework is now available for download with support for decoding FLAC files and new codec mime/profile mappings for Android, bug fixes, and various other improvements.

The post GStreamer 1.28.4 Adds Support for FLAC Decoding and New Codec Profile Mappings appeared first on 9to5Linux - do not reproduce this article without permission. This RSS feed is intended for readers, not scrapers.

Absichern statt aussperren: Deutscher Ethikrat sagt „Nein“ zu Social-Media-Verbot

11. Juni 2026 um 11:15

Der Deutsche Ethikrat mischt die Social-Media-Debatte auf. Dem vielfach geforderten Verbot für Minderjährige verpassen die Expert*innen eine Abfuhr – und warnen eindringlich vor den Gefahren von Alterskontrollen. Die Analyse.

Porträt von Judith Simon
Die Philosophin Judith Simon ist Sprecherin für die Stellungnahme im Ethikrat. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / IPON

Der Deutsche Ethikrat hat Empfehlungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Netz vorgelegt. Die Expert*innen sprechen sich ausdrücklich gegen ein Social-Media-Verbot für Minderjährige nach australischem Vorbild aus. Stattdessen sollen Plattformen digitale Räume sicherer gestalten. Bei Alterskontrollen zieht der Ethikrat strenge Linien: Er lehnt Verfahren ab, bei denen Daten das Gerät von Nutzer*innen verlassen.

Hintergrund ist die internationale Debatte um Kinder- und Jugendschutz im Netz. Spitzenpolitiker*innen in Bund, Ländern und der EU fordern ein Social-Media-Verbot für Minderjährige, darunter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU). Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hatte den Ethikrat um Stellungnahme gebeten.

Der Ethikrat ist laut Gesetz unabhängig. Die 26 Mitglieder sollen demnach „naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange in besonderer Weise repräsentieren“ und ein „plurales Meinungsspektrum“ vertreten. Berufen werden sie nach Vorschlägen von Bundesregierung und Bundestag für vier Jahre. Mitautorin und Sprecherin der neuen Stellungnahme ist Judith Simon, Professorin an der Universität Hamburg zur Ethik in der Informationstechnologie.

Das 50-seitige Papier des Ethikrats ist der bisher sorgfältigste und ausführlichste Beitrag zur Debatte in Deutschland. Maßstab sei das Kindeswohl im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention, schreiben die Expert*innen. Differenziert gehen sie auf die Grundrechte junger Menschen ein und warnen vor den Folgen von Alterskontrollen. Am Ende geben sie politische Empfehlungen. Der Überblick.

Klares „Nein“ zum Social-Media-Verbot


Soll für Social Media ein gesetzliches Mindestalter eingeführt werden? Um diese Frage kreist die Debatte seit Monaten. „Der Ethikrat beantwortet sie mit nein“, sagt der Vorsitzende des Ethikrats Helmut Frister. Dafür nennt der Ethikrat vier Gründe.

  • Erstens: Das Problem liegt nicht pauschal bei sozialen Medien, wie aus dem Papier hervorgeht, sondern bei konkreten Merkmalen „wie zum Beispiel Endlos-Feeds“. Statt junge Menschen auszusperren sollen unter anderem schädliche Funktionen verboten werden.
  • Zweitens: Das Alter allein sagt zu wenig aus. Kinder gleicher Altersgruppen würden sich „in ihrem Reifegrad“ mitunter deutlich voneinander unterscheiden, schreiben die Expert*innen.
  • Drittens: Nicht nur auf sozialen Medien gibt es Risiken, sondern auch bei vielen anderen digitalen Diensten. Konkret nennt der Ethikrat etwa Messenger, Spiele, Streaming-Plattformen, Chatbots und Bildgeneratoren. Zudem könnten junge Menschen ein Verbot einfach umgehen, wie erste Erfahrungen aus Australien zeigen würden.
  • Viertens: Ein Mindestalter würde Teilhabe, Entwicklung und Medienkompetenz junger Menschen beeinträchtigen. Mit sozialen Medien würden sie unter anderem Freundschaften pflegen, „emotionale Unterstützung und Zugehörigkeit erleben“. Hinzu kommt, dass Eltern laut Grundgesetz das Recht haben, selbst über die Erziehung zu entscheiden – also auch darüber, wann sie ihrem Kind welche digitalen Angebote zutrauen. Ein Mindestalter würde „auf unverhältnismäßige Art und Weise in das Recht der Eltern eingreifen“.

Besser regeln, besser durchsetzen


Der Ethikrat belässt es nicht beim Nein zum Social-Media-Verbot, sondern beschreibt Alternativen. Eine zentrale Rolle spielen strenge Regeln für Online-Dienste. „Anbieter müssen für Minderjährige zugängliche digitale Räume so gestalten, dass Kinder und Jugendliche effektiver geschützt werden als bisher“, schreibt der Ethikrat. Konkreter Vorschlag:

Zu exzessiver Nutzung anreizende Funktionen digitaler Angebote sollten generell verboten werden.


So sollen Anbieter auf „süchtig machende Funktionen“ verzichten, auf „algorithmisch gesteuerte Feeds oder Empfehlungssysteme“; auf Profiling und Tracking. Es brauche zudem Blockier- und Meldefunktionen sowie sichere Voreinstellungen, etwa wer wen kontaktieren kann. Einen Rechtsrahmen dafür gibt es schon, vor allem das EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA). Erste DSA-Verfahren, etwa gegen TikTok, laufen gerade an. Der Ethikrat rät, unter anderem den DSA „konsequent“ auszuschöpfen.

Jenseits des DSA sieht der Ethikrat Schutzlücken, und zwar bei Angeboten, die nicht unter die im Gesetz definierten digitalen Dienste fallen. Als Beispiel nennt der Ethikrat generative KI, dazu gehören etwa Chatbots wie ChatGPT, Bild- und Videogeneratoren. Zwar gebe es dafür die KI-Verordnung, dort würden aber Vorgaben zum Jugendschutz fehlen.

Schließen lassen sich solche Lücken etwa mit dem von der EU-Kommission geplanten Gesetz über digitale Fairness (Digital Fairness Act, DFA). Mehrfach verweist auch der Ethikrat darauf. Das Besondere am DFA: Er nimmt nicht Minderjährige in den Blick, sondern alle. Passend dazu halten die Expert*innen fest: Digitale Angebote sollten „für alle Menschen so gestaltet werden, dass sie systemische Risiken minimieren“. Denn die zugrunde liegenden Geschäftsmodelle könnten nicht nur Kindern und Jugendlichen schaden.

Eltern stärken


Eine zentrale Rolle in den Empfehlungen des Ethikrats spielen Eltern. Einfach ausgedrückt sollen nicht etwa flächendeckende Alterskontrollen verhindern, dass junge Menschen eine potenziell schädliche Plattformen nutzen, sondern: Mama und Papa oder andere Erziehungsberechtigte. Der Ethikrat verschiebt damit den Fokus von technischer Kontrollinfrastruktur zu menschlicher Fürsorge.

„Der Zugang zu digitalen Angeboten sollte auf einer ersten Stufe durch die Eltern geregelt werden“, schreiben die Expert*innen. Sie seien zuständig für das „Ausbalancieren“ von Schutz, Teilhabe und Befähigung. „Die Eltern haben dabei einen Gestaltungsspielraum, der erst überschritten ist, wenn das Kindeswohl konkret gefährdet wird.“

Der Ethikrat erkennt an, dass Eltern damit keine leichte Aufgabe haben. „Selbst bei vorhandenen Ressourcen gibt es sicherlich Eltern, die – um Zeit und vor allem Nerven zu sparen – den Weg des geringsten Widerstands gehen und die digitalen Aktivitäten ihrer Kinder nicht oder nur unzureichend kontrollieren.“ Mehrere Maßnahmen sollen Eltern deshalb stärken:

  • Bessere digitale Werkzeuge. Eltern sollen mit passenden Kontroll-Werkzeugen „den Zugang zu Apps, Funktionen und Inhalten sowie die Gesamtnutzungszeit einfach, sicher und passgenau beschränken können“, und zwar „mit überschaubarem Aufwand“.
  • Mehr Unterstützung. Es brauche „eindringliche Aufklärung“, auch für „technisch wenig versierte Eltern“. Und wenn Eltern es nicht selbst schaffen, könne etwa die Familienhilfe „Digitalpat*innen“ vermitteln.
  • Bessere Altersempfehlungen. Welches digitale Angebot ist für Kinder geeignet? Eltern sollten sich hier nicht auf die Altersangaben der Anbieter verlassen müssen. Anerkannte Organisationen wie die Freiwillige Selbstkontrolle könnten vermehrt Angebote bewerten.

Strenge Linien für Alterskontrollen


Ausführlich geht der Ethikrat auf Probleme und Gefahren von Alterskontrollen ein. Sie sind ein zentraler Aspekt der Debatte, denn wer ein Social-Media-Verbot fordert, will das in der Regel mit strengen Alterskontrollen durchsetzen. Die EU-Kommission schafft mit der geplanten Alterskontroll-App („Mini-Wallet“) gerade die Infrastruktur für EU-weite Alterskontrollen im Netz.

Der Deutsche Ethikrat tritt hier auf die Bremse. Die Mini-Wallet habe „Schwächen in Bezug auf Sicherheit, Datenschutz und Effektivität“, schreiben die Expert*innen. Sie sei „abzulehnen“. Das ist eine Klatsche für die EU-Kommission, die mit der Mini-Wallet einen „Goldstandard“ für sichere und datensparsame Alterskontrollen setzen wollte.

Die Kritik der Expert*innen an Alterskontrollen ist jedoch grundlegender. „Einer Forderung nach perfekter Wirksamkeit würde kein System genügen“, schreiben sie. Zugleich könne es „ein falsches Gefühl der Sicherheit erzeugen“, wenn man ignoriert, wie leicht sich Alterskontrollen umgehen lassen. Genau das tun Befürworter*innen von Alterskontrollen jedoch immer wieder, wenn sie die Systeme als wirksam und robust beschreiben.

„Mit der verpflichtenden Nutzung von Altersbestimmungstechnologien ist zudem die Sorge verbunden, dass dies ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Ende eines frei zugänglichen, offenen Internets wäre“, schreibt der Ethikrat weiter. Die Expert*innen warnen ausdrücklich vor „Missbrauch und Zensur“:

Die Technologien sind Instrumente zur Unterscheidung und unterschiedlichen Behandlung von Nutzergruppen. Als solche können sie auch zweckentfremdet werden, und zwar sowohl zur Beschränkung des Zugangs für weitere Gruppen als auch des Zugangs zu anderen Inhalten, zum Beispiel zu Materialien zur sexuellen Aufklärung oder gar zu solchen, die politisch unerwünscht sind. Aufgrund dieser breiten Einsatzmöglichkeiten kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Altersbestimmungstechnologien als Zensurinstrument missbraucht werden.


Eine der wichtigsten Methoden für Alterskontrollen basiert auf Papieren, die das Alter belegen, etwa ein Ausweis. Das setzt jedoch Dokumente voraus „über die bestimmte Gruppen gegebenenfalls nicht verfügen“, mahnt der Ethikrat. Eine weitere wichtige Methode sind Schätzungen. Hierfür scannt eine Software etwa das Gesicht oder das Verhalten einer Person auf einer Plattform. Dabei warnt der Ethikrat vor „systematischen Verzerrungen in zwei Richtungen“. Einfach ausgedrückt kann eine solche Software Erwachsene zu Unrecht aussperren – oder junge Menschen zu Unrecht durchlassen.

Nicht zuletzt würden viele Methoden der Alterskontrolle die Privatsphäre gefährden. „Viele Ansätze erfordern die Preisgabe sensibler Daten und/oder das Auslesen von Nutzungsdaten und Inhalten durch die Anbieter. Von besonderer Sensibilität sind hier biometrische Daten“, schreibt der Ethikrat.

Der Pudding wird uns auf die Füße fallen



Das Fazit: Der Ethikrat spricht sich „gegen den Einsatz von Technologien zur Altersableitung oder Altersschätzung aus, bei denen Daten das Endgerät der Nutzerinnen und Nutzer verlassen“.

Diese Empfehlung beißt sich mit der aktuellen Praxis in Deutschland. Regelmäßig bewertet die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) Systeme zur Alterskontrolle als „positiv“, bei denen Nutzer*innen ihre Daten einem externen Anbieter anvertrauen müssen. Das heißt: Anbieter in Deutschland nutzen derzeit Alterskontrollen, von denen der Ethikrat abrät.

„Verpflichtende“ Alterskontrollen dennoch möglich


Spielraum für Alterskontrollen im Netz sieht der Ethikrat dennoch. Zwar sollten Kontrollen durch Eltern der Standard sein. Aber: „Alterskontrollverfahren auf Geräteebene können ergänzend eingesetzt werden.“ Diese Kontrollen könnten „je nach Einsatzgebiet“ sogar „verpflichtend“ sein.

Der Ethikrat zählt nicht genau auf, wovor solche Alterskontrollen schützen sollen. Mindestens geht es um Inhalte, die Minderjährigen „bereits nach dem Strafgesetzbuch“ nicht zugänglich gemacht werden dürfen, also unter anderem Pornos.

Ablaufen könnten die Alterskontrollen nach Auffassung des Ethikrats per „Altersschätzung durch die Kamera“ oder per „Verifikation mit offiziellen Dokumenten“. An dieser Stelle wirken die Empfehlungen allerdings nicht schlüssig: Beide Verfahren hatte der Ethikrat zuvor kritisiert. Bei Altersschätzung drohen „systematische Verzerrungen in zwei Richtungen“; Verifikation mit Dokumenten schließt Menschen aus, die solche Dokumente nicht haben. Es fehlt die Abwägung, warum die Expert*innen solche Nachteile dennoch in Kauf nehmen würden. Auch auf die Gefahr von „Missbrauch und Zensur“ gehen sie hier nicht näher ein.

Jedenfalls müssten sensible Daten auf dem Gerät bleiben. Das Gerät dürfe nur das relevante Alterssignal übermitteln. Der Ethikrat fordert hierfür „konkrete technische Anforderungen“ per Gesetz. Der Verweis auf Prinzipien wie Datenschutz sei „zu abstrakt“.

Eine Empfehlung unter Vorbehalt spricht der Ethikrat für die geplante digitale Brieftasche der EU („EUDI-Wallet“) aus, mit der Menschen in der EU künftig unter anderem ihr Alter nachweisen sollen. Die Bedingung: Die Brieftasche müsse die Vorgaben der eIDAS‑2.0‑Verordnung „vollständig“ erfüllen. Hinter der Abkürzung steckt das Gesetz, das der Brieftasche zugrunde liegt.

Mehr Kontext zu dem Vorbehalt liefert der Ethikrat nicht, allerdings rüttelt die EU-Kommission derzeit am Schutzniveau der EUDI-Wallet. Kritiker*innen fürchten um die Privatsphäre. Ein weiterer Fallstrick: Die digitale Brieftasche darf laut Gesetz nur „freiwillig“ sein, es muss also Alternativen geben. Bloß, welche? Der vom Ethikrat gesteckte Spielraum ist eng.

Wendet sich das Blatt?


Die Bundesregierung hatte im April mitgeteilt, noch keine gemeinsame Position zum Social-Media-Verbot zu haben. Die Empfehlungen des Ethikrats fallen in eine Zeit, in der die breite Kritik an Social-Media-Verbot und Alterskontrollen anscheinend auch bei der Bundesregierung verfängt:

  • Mitte Mai hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach anfänglichen Sympathien für das Konzept ausdrücklich „Nein“ zu einem Social-Media-Verbot gesagt.
  • Wenig später hatte sich Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) kritisch geäußert, und damit die Position seines Parteichefs Markus Söder gestützt.
  • Familienministerin Karin Prien (CDU) wollte im Mai nicht von einem „Verbot“ sprechen und hielt sich im Gespräch mit Interessierten alle Optionen offen.
  • Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) konnte dem australischen Modell im Dezember noch „eine Menge abgewinnen“ – sagte jedoch vor wenigen Tagen, ein Social-Media-Verbot für Minderjährige sei „besser als nichts“, während Schutz „innerhalb“ des Designs von Plattformen „am nachhaltigsten“ sei.


All das heißt jedoch nicht, dass sich das Blatt wendet. Denn Forderungen nach einem Social-Media-Verbot für Minderjährige gibt es EU-weit. Die jüngsten Äußerungen von Unions-Politiker*innen zeigen: Zumindest in Deutschland wachsen die Bedenken.

Der Ethikrat hat dafür Argumente geliefert. In Kürze sollen zwei weitere Expert*innen-Gremien auf Deutschland- und EU-Ebene wissenschaftlich fundierte Empfehlungen vorlegen, zuerst das deutsche Gremium am 24. Juni.


Die Arbeit von netzpolitik.org finanziert sich zu fast 100% aus den Spenden unserer Leser:innen.
Werde Teil dieser einzigartigen Community und unterstütze auch Du unseren gemeinwohlorientierten, werbe- und trackingfreien Journalismus jetzt mit einer Spende.

Ältere BeiträgeHaupt-Feeds

digiKam 9.1 Photo Manager Released with Support for Pixel Motion Photos

09. Juni 2026 um 06:54

digiKam 9.1

digiKam 9.1 open-source professional photo manager is now available for download with support for Pixel motion photos, timezone support with registered item time-stamps, and more. Here’s what’s new!

The post digiKam 9.1 Photo Manager Released with Support for Pixel Motion Photos appeared first on 9to5Linux - do not reproduce this article without permission. This RSS feed is intended for readers, not scrapers.

Tired of File Size Limits? This Open Source Tool Sends Large Files Directly Browser to Browser

09. Juni 2026 um 10:12

There are ways to transfer files over the internet. Twenty years ago, it was FTP for technically advanced people and emails for lazy people. (And Torrents for legally challenged people),

Then came Dropbox and other cloud services and things have moved in that direction.

But sharing large files through cloud services has its own quirks. Most services either have strict size limits, require account creation, or quietly store your data on their servers even when encryption is involved.

This is where Cheezy Pizza comes in.

What does Cheezy Pizza do?

CheezyPizza is an open source, browser-based file transfer app that uses WebRTC to transfer files directly between two browsers.

This means there is no server in the middle, no login, no installation required. Just open the site, share a link, and the transfer happens peer to peer.

It is actually a fork of FilePizza, which is a pretty solid tool but has its limitations. Like large files would fail, and there is no way to pause or resume a transfer if something goes wrong.

This is the reason why Jeevan forked it into Cheezy Pizza and started adding the features he needed.

Here's what Cheezy Pizza does differently than File Pizza:

  • Large file support: It works reliably for files larger than 10 GB. However, some browsers may restrict this.
  • Pause and resume feature: Interrupted transfers pick up from the last byte, with progress saved via OPFS or IndexedDB. It happens on the downloader side only.
  • Flow control: High/low watermarks on the WebRTC data channel prevent fast senders from overwhelming the receiver.
  • SHA-256 verification: files are checked before being written to disk.

Project repo mentions that all WebRTC communications are encrypted using DTLS.

The project is being actively developed, with more features planned.

You can try it at cheezypizza.in or check out the source code in the repository.

Testing Cheezy Pizza

The idea is simple. You upload the file to the Cheesy Pizza web interface. You can password protect the file, if you want.

CheezyPizza file transfer
You can choose to password protect the transfer as well

And then you get links, short and full URLs, both can be used. There is also a QR code generated for ease.

URL for file trasnfer via CheezyPizza

I uploaded Omarchy ISO file of around 7 GB and shared it with my teammate Sreenath, who is a few thousand kilometers (or miles) away from me. When he started the download, I could see the status changed to file transfer as my file was now being uploaded.

Initial file transfer via CheezyPizza

Initially, the file transfer was in a few KBps but soon it the speed increased into few hundred KBps, and then it peaked at around 7 MBps, I think. It took 2-3 minutes to reach the max speed.

Speed increased after a few seconds

On the downloader side, the browser shows a notification about persistent data storage.

It also shows that the downloader can close the tab and resume the transfer later.

Downloading the file via CheezyPizza

To test the pause resume feature, Sreenath closed his browser a few times and opened the link again. CheezyPizza correctly recognized the the file was being downloaded earlier.

Resume interrupted file transfer
Earlier inerrupted file download can be resumed

At the other end, it showed me, the uploader, several interrupted transfers.

Several interruptions were registered at uploader's end

Password protect the transfer

By the way, the file transfer can be password protected, too. Just add a password while initializing the file upload and share the password with the downloader.

Uploader need to stay online

🚧
The pause-resume feature only works at the downloader's end. If the uploader closes the browser before it was downloaded completely, the link will be dead. If there were several downloaders and at least on of them completed the download, that downloader will continue to seed to incomplete downloaders, but no new downloads may be initiated. This is a bummer.

When I, as the uploader, closed the browser tab, things were lost and it could not be resumed.

If the upload interrupted, it cannot be resumed.

Worth a bite?

Many large file transfer (and cloud storage) services store data on their servers, even if it is encrypted. If you want a peer-to-peer alternative, Cheezy Pizza is worth trying.

FilePizza does the same job, of course, but Cheezy Pizza adds a few extra toppings to that -- and no, it's not pineapple.

The pause and resume feature is a nice touch, but if the uploader closes the tab, everything falls apart and that is a problem.

I am not sure whether Cheezy Pizza supports self-hosting, but there is a Docker mention in the README and since it is web-based, self-hosting should be possible.

By the way, if you want to share files between devices on the same network, a local file transfer tool like LocalSend works well for that.

Would you use a service like Cheezy Pizza for large file transfers over the internet? Share your thoughts in the comments.

Tired of File Size Limits? This Open Source Tool Sends Large Files Directly Browser to Browser

Flatpak 1.18 Linux App Sandboxing and Distribution Framework Officially Released

08. Juni 2026 um 14:56

Flatpak 1.18

Flatpak 1.18 Linux application sandboxing and distribution framework is now available for download. This is a major release that brings several new features and improvements.

The post Flatpak 1.18 Linux App Sandboxing and Distribution Framework Officially Released appeared first on 9to5Linux - do not reproduce this article without permission. This RSS feed is intended for readers, not scrapers.

Meet Melia: A Privacy-First, Modern Desktop Email Client Made Just for Linux

08. Juni 2026 um 08:26

Every once in a while, a project comes that is very adamantly heavy on its principles and it is always a breath of fresh air in a world where corporate greed forms the basis of all the services we use.

This time it is for a service that is extremely basic and essential, e-mail.

There are a few email clients for desktop Linux already. Thunderbird, Evolution, Geary, to name a few.

I am not saying that they are not good but there is always scope for improvement and new features. And Melia does just that. It brings some additional features, a privacy enthusiast will appreciate.

Melia Interface
Non-FOSS Warning! Melia might be awesome but unfortunately it is not an open source software. We covered it here because it is available for Linux.

What Makes Melia Different?

Let's see what makes Melia so special.

Local and offline

All e-mails on the application are stored locally in a SQLite database, which means you don't have to run around with your internet connection, waiting for your data to sync. Even the credentials are stored in the OS keyring (where your OS account passwords are stored), which makes it as safe as it gets from online cyber attacks.

Supports 32+ services

There are 32 pre-programmed presets for most of the common e-mail providers such as Gmail, Outlook, Yahoo, Protonmail, iCould and so on. You need to ensure the allowance of an SMTP connection from the plan that you have on your particular service, however.

Contact management

Contcat management in Melia

If you are particular about managing the contacts, Melia builds the address book automatically from sent and received emails. You can edit it and organize it as you want. It also helps with instant autocomplete when composing a mail. You also get stats on each contact.

Rules for a more organized inbox

Create rules for more organized inbox

Get statements from your bank, boring but good to keep for the future? Create a rule and send it automatically to a folder. Your inbox remains clean, and the emails are preserved.

There are many more ways to use the rules and organize the inbox on Melia.

💡
There are also Tidy and Trim features that help you consolidates duplicate IMAP folders and delete old messages in bulk (with your manual approval, of course).

Proper HTML email rendering

HTML-based emails are everywhere, and they need to be displayed the same way they are intended to. Melia uses Shadow DOM isolation, intelligent dark mode transformation, and post-render quality audits to display your favorite newsletters, like FOSS Weekly, beautifully.

Search across accounts

🚧
Melia is free for one email account. If you want to use more than one email account, you can purchase a perpetual license for a one-time fee of $10. Melia developer, Joshua Richard, says that this will help him with the development of the software.

There's a unified full-text search that can find anything across all the accounts that you've added to the client at blazing fast speeds (especially considering all the e-mails are available offline).

Privacy and Security Take Center Stage

There are some really great security features, solving some issues, which I admit didn't even know were issues. The entire focus is on security with verifiable zero telemetry, and privacy instead of analytics, such as:

Tracking pixels neutralized

Tracking pixels blocking

Some services use tracking pixels to mark e-mails as read back to the sender. The tracking pixels are thus neutralized on Melia, preventing a great deal of invasive telemetry.

Automatic suspicious sender flagging

The senders whose names don't match with the ones assigned to the address are automatically flagged, preventing a lot of scam/spam e-mails that one might receive.

Message authentication

Message authentication

All e-mails received are authenticated against SPF, DKIM, and DMARC to ensure nothing falls through the cracks.

One-click unsubscribe

The worst part of being spammed by a service is getting unrequited e-mails all day annoyingly. Good news is that you an unsubscribe them with just one click, making the whole process much easier.

There are still more minor features, all of which you can check out here.

Transparency You Don’t Usually Get in Email Clients

Apart from the privacy features, Melia prides itself on the transparency it provides to the users. What contributes to that? I'm glad you asked:

Trust center

There's an inbuilt Trust Center, which allows users to block or restrict the activities of the senders, giving you the option to block out e-mail addresses or entire domains, with a full activity log and statistics of all changes made to block or trust any sender.

Melia Trust Center

Connection monitor

The Connection Monitor feature that shows exactly what server the information is coming from or going to in real time, making it as clear as possible that Melia only talks to the servers.

A Simple, Familiar Interface

Melia is built on Electron, which means the interface will translate consistently to any distribution you might want to use. Some will scoff at Electron but it does provide a rather beautiful graphical interface, in my opinion.

They have a full explanation as to why they chose Electron despite the bad rep it gets, and their answer is satisfactory considering it works well, safe, and "claims to keep the RAM usage within 250MB".

The interface itself is slick and simple. There are 2 vertical panels: account list and categories, list of e-mails on the selected category, and the e-mail itself. There's a possible fourth panel if you open the Connection Monitor.

Melia Connection Monitor

It comes with two inbuilt themes, dark and light, and both are easy on the eyes. Theme can be switched manually or automatically based on your system theme. There are several buttons on top to easily access some of the features, like creating a new e-mail, search, contacts, Connection Monitor, Trust Center and settings. Speaking of which, the settings provide some very simple options, such as:

  • Theme, and list density
  • Import/export options
  • Font settings
  • Sync settings (default being every 5 minutes)
  • Sound notification settings (you can set a custom one for new mails, opening the app, deletion, etc.)
  • Licensing and updates
Melia Settings

There's an easy to access sync button right on top of the accounts list on the left panel. There are also two toggle switches on the bottom panel, for sound and theme.

My Experience Setting Up Melia

Initially, I ran into some issues setting up Melia.

Two of my accounts, Google and Protonmail, were being difficult to set up. Then I realized the errors I was making.

First, that Gmail requires 2-step-authentication for it to be set up on Melia, so after doing that, there wasn't an issue.

As for Protonmail, however, using it on an external client isn't a feature available on the free tier, which made it not possible for me to sync up.

So just make sure you read the instructions when setting up accounts; they're usually pretty clear and tell you exactly what to do.

Installing Melia on Linux

Since Melia claims to be an e-mail client for Linux, it offers several choices of packages. So, you have Deb package, AppImage, Snap and Flatpak. You won't find it in the distribution's repository because the software is not open source.

While Debian and Ubuntu users have the deb package option, rest of the distros can choose among AppImage, Flatpak and Snap.

Final Thoughts: Is Melia Worth Trying?

Melia makes several claims and backs all of them up well. It is secure, transparent, easy on the eyes, and very simple to use. The functions all work very stably, primarily including writing and reading e-mails.

It is definitely worth a shot if you want to give it a trial shot with just one account, and then you can decide for yourself if it is worth the $10 to add your other accounts as well.

I would have been much more happier if it was open source. It's one of the classic cases where software seems so much like open source but is not actually.

What do you think of Melia? Let us know in the comments.

Melia desktop email client

HandBrake fixes 2-pass encode crashes, WebM on Linux

07. Juni 2026 um 23:01

HandBrake app logo on a colourful backgroundA new version of HandBrake, the open-source and cross-platform media conversion tool, is available to download. HandBrake 1.11.2 is a maintenance update in the current 1.11.x stable release, which was released in March 2026 and added DNxHR and ProRes encoder support, and an AMD VCN AV1 10-bit encoder compatible with the company’s 9000 series GPUs and newer. This update is focused on fixes and finesse. A pair of bugs affecting 2-pass operations are resolved: a crash during 2-pass lossless x265 encodes, and a memory leak that occurred during 2-pass MPEG-4, MPEG-2, VP9 and FFV1 encodes. On Linux, HandBrake adds WebM […]

You're reading HandBrake fixes 2-pass encode crashes, WebM on Linux, a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without permission.

HandBrake 1.11.2 Video Transcoder Adds WebM MIME Type Support on Linux

07. Juni 2026 um 21:52

HandBrake 1.11.2

HandBrake 1.11.2 open-source video transcoder is now available for download with WebM MIME type support on Linux, improvements to Core Audio AAC encoder 7.1 channel layout, and bug fixes.

The post HandBrake 1.11.2 Video Transcoder Adds WebM MIME Type Support on Linux appeared first on 9to5Linux - do not reproduce this article without permission. This RSS feed is intended for readers, not scrapers.

Armbian Imager 2.0 Flashing Tool for Armbian Linux Officially Released

07. Juni 2026 um 04:18

Armbian Imager 2.0

Armbian Imager 2.0 open-source utility for flashing the Armbian Linux operating system on single-board computers is now available for download with a completely new design and rewritten flashing engine.

The post Armbian Imager 2.0 Flashing Tool for Armbian Linux Officially Released appeared first on 9to5Linux - do not reproduce this article without permission. This RSS feed is intended for readers, not scrapers.

Shelly 2.3.2.2 GUI Package Manager for Arch Linux Improves CachyOS Support

06. Juni 2026 um 20:36

Shelly 2.3.2.2

Shelly 2.3.2.2 open-source graphical package manager for Arch Linux-based distributions is now available for download with drag-and-drop AppImage installation, CachyOS updater parity, and other changes.

The post Shelly 2.3.2.2 GUI Package Manager for Arch Linux Improves CachyOS Support appeared first on 9to5Linux - do not reproduce this article without permission. This RSS feed is intended for readers, not scrapers.

Ardour 9.7 Open-Source DAW Improves MIDI Editing, Adds New Vertical Summary

05. Juni 2026 um 19:04

Ardour 9.7

Ardour 9.7 open-source digital audio workstation (DAW) software is now available for download with a brand-new vertical scrollbar in the editor, MIDI editing improvements, and better listing of supported control surfaces.

The post Ardour 9.7 Open-Source DAW Improves MIDI Editing, Adds New Vertical Summary appeared first on 9to5Linux - do not reproduce this article without permission. This RSS feed is intended for readers, not scrapers.

LibreOffice 26.2.4 Open-Source Office Suite Released with More Than 40 Bug Fixes

05. Juni 2026 um 13:36

LibreOffice 26.2

LibreOffice 26.2.4 is now available for download as the fourth point release to the LibreOffice 26.2 office suite series with 43 bug fixes.

The post LibreOffice 26.2.4 Open-Source Office Suite Released with More Than 40 Bug Fixes appeared first on 9to5Linux - do not reproduce this article without permission. This RSS feed is intended for readers, not scrapers.

Wetter-App: Breezy Weather

01. Juni 2026 um 09:00
Die Wetter-App besticht durch solide Wetterdaten, nützliche Funktionen und ein schönes Erscheinungsbild.

Linux App Release Roundup (May 2026)

01. Juni 2026 um 00:46

May 2026 delivered a sizeable set of Linux software updates, including the set I’ve rounded up for your reading pleasure in this post.  The month also saw a buffet of big browser updates, including Firefox 151 with new-look new tab page, Vivaldi 8.0 with a new-look generally and a new public beta of Kagi’s Orion. Elsewhere, Ubuntu 26.04 LTS support was added to VMware Workstation (and Fusion for macOS), while open-source system cleaner BleachBit debuted a TUI for interactive command-line based spring cleaning. Below, I run through a crop of other Linux app releases that landed in May and caught my eye. […]

You're reading Linux App Release Roundup (May 2026), a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without permission.

TikTok, Instagram, Youtube: Plattformen schludern bei Hassrede und Accountsperren

29. Mai 2026 um 16:33

Wenn Social-Media-Plattformen zu viel oder zu wenig löschen, können sich Nutzer:innen beim Appeals Centre Europe beschweren. In mehr als 1.700 Fällen hielten die Schlichter:innen die Entscheidungen der Tech-Konzerne für falsch. Sie bemängeln „markante und immer wiederkehrende Probleme“.

Sprachblase mit dem Inhalt "Blaw Blaw Blaw" als Straßenkunst-Motiv auf einer gefärbten Wand.
Werden eigene Regeln von den Social-Media-Plattformen nicht befolgt, bleiben sie reines Blabla. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Mika Baumeister

Plattformen setzen ihre eigenen Regeln gegen Hassrede, Gewalt und Kriminalität im Netz nur lückenhaft durch. Das geht aus dem zweiten Transparenzbericht des Appeals Centre Europe hervor, der Dubliner Streitbeilegungsstelle, über die man in der EU Moderationsentscheidungen von Social-Media-Plattformen anfechten kann. In 70 Prozent der geprüften Streitfälle, in denen Plattformen gemeldete Hassrede online gelassen hatten, hätte der Inhalt nach Auffassung des Zentrums gelöscht werden müssen. Bei Gewalt und Kriminalität waren es 75 Prozent.

Bei mehr als 1.400 geprüften Hassrede-Entscheidungen widersprach das Appeals Centre Europe am häufigsten TikTok: In 83 Prozent der Fälle, in denen die Plattform gemeldete Hassrede online gelassen hatte, hielt das Zentrum dies für falsch. Es folgen Instagram mit 74 Prozent, Facebook mit 61 Prozent und YouTube mit 58 Prozent. Die strittigen Inhalte richteten sich unter anderem gegen Migrant:innen, religiöse Minderheiten, Rom:nja und queere Menschen.

Das Zentrum erkennt inzwischen wiederkehrende Muster, die auf eine fehlerhafte Umsetzung der Plattformrichtlinien hindeuten – in beide Richtungen. Einerseits bleibt gemeldete Hassrede zu oft online: Ging es um Inhalte, die eine Plattform stehen gelassen hatte, kam das Zentrum in 63 Prozent der geprüften Fälle zu dem Schluss, dass sie hätten entfernt werden müssen. Andererseits löschen die Plattformen Inhalte, die gegen keine Regel verstoßen: Ging es um entfernte Inhalte, entschied das Zentrum in 52 Prozent der Fälle, dass die Löschung nicht hätte erfolgen dürfen. Bezog sich das Entfernen von Inhalten auf eingeschränkte Waren und Dienstleistungen, hielt das Zentrum die Löschung in 65 Prozent der Fälle für unberechtigt.

Der Transparenzbericht nennt auch die Zahl der gemeldeten Fälle. Zwischen April 2025 und März 2026 gingen demnach mehr als 24.000 Beschwerden ein – rechnerisch alle 22 Minuten eine. Nur etwa die Hälfte davon fiel in den Zuständigkeitsbereich der Stelle. Im März 2026 erhielt das Zentrum neunmal so viele zulässige Fälle wie ein Jahr zuvor.

Das Appeals Centre Europe ist eine unabhängige außergerichtliche Streitbeilegungsstelle, die nach Artikel 21 des EU-Gesetzes über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) zertifiziert ist. Über sie können Personen und Organisationen in der EU Entscheidungen von Social-Media-Plattformen anfechten, ohne vor Gericht zu ziehen. Aktuell bearbeitet die Stelle Streitfälle zu Facebook, Instagram, Pinterest, Threads, TikTok und YouTube.

Plattformen rücken strittige Inhalte nicht raus


Inhaltlich prüfen kann das Zentrum eine Beschwerde jedoch nur, wenn die Plattform den strittigen Inhalt auch herausgibt, was meistens nicht geschieht. Von mehr als 10.000 Entscheidungen konnte das Zentrum nur in knapp 3.000 Fällen die Inhalte tatsächlich überprüfen – dort widersprach es der Plattform in 59 Prozent der Fälle. In den übrigen mehr als 7.000 Fällen lieferte die Plattform die Inhalte nicht. In solchen Fällen bekommen Nutzer:innen automatisch recht.

Besonders ausgeprägt ist zudem das Problem mit gesperrten Konten, dem mit Abstand häufigsten Beschwerdetyp. Bis März 2026 gingen dazu mehr als 14.000 Meldungen ein. Auch hier liefern die Plattformen oft gar nicht erst die Inhalte, die eine Überprüfung möglich machen würden. Bei mehr als 4.600 zulässigen Beschwerden über gesperrte Facebook- und Instagram-Konten legte Meta laut Bericht nur in weniger als 100 Fällen die nötigen Inhalte vor. In den wenigen Fällen, die das Zentrum tatsächlich prüfen konnte, gab es den Nutzer:innen jedoch nur in etwa einem Drittel der Fälle recht.

Durchsetzen lassen sich die Entscheidungen des Appeals Centre Europe allerdings nicht. Die Plattformen müssen sich zwar mit ihnen befassen, ihnen aber nicht folgen. Allein bei den mehr als 1.000 Hassrede-Entscheidungen, die zivilgesellschaftliche Organisationen angestoßen hatten, kenne das Zentrum nur eine Handvoll Fälle, in denen eine Plattform die Entscheidung tatsächlich umsetzte. In den übrigen sei sie abgelehnt oder ignoriert worden. Die beanstandeten Inhalte blieben demnach online.


Die Arbeit von netzpolitik.org finanziert sich zu fast 100% aus den Spenden unserer Leser:innen.
Werde Teil dieser einzigartigen Community und unterstütze auch Du unseren gemeinwohlorientierten, werbe- und trackingfreien Journalismus jetzt mit einer Spende.

Euro-Office ab 9. Juni verfügbar

28. Mai 2026 um 09:00
Gestern hat die Nextcloud GmbH bei einer Round Table-Veranstaltung über die Pläne der Brancheninitiative zur Entwicklung und Verfügbarkeit der souveränen Office-Suite Euro-Office informiert.

ONLYOFFICE 9.4 is out with a stricter FOSS licence

22. Mai 2026 um 01:41

ONLYOFFICE logoA new version of ONLYOFFICE, the open-source productivity suite, is out with a small set of improvements. The new release lands a couple of months after ONLYOFFICE suspended its eight-year Nextcloud partnership over Euro-Office, a fork by a European consortium that ONLYOFFICE says violates its AGPLv3 licence terms. Totally unrelated (yes, sarcasm), ONLYOFFICE 9.4 updates its licensing. Forks are still permitted but ‘additional terms’ demand that forks credit ONLYOFFICE as the original developer in a ‘prominently visible’ part of the UI. However, the terms also state that forks aren’t allowed to use ONLYOFFICE’s trademark without permission. The AGPLv3 allows licence […]

You're reading ONLYOFFICE 9.4 is out with a stricter FOSS licence, a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without permission.

Lernen mit System: Anki

21. Mai 2026 um 11:00
Von: Astrid
Anki ist eine Open-Source-Karteikarten-App, die Lerninhalte organisiert und genau dann wiederholt, wenn man sie vermutlich bald vergessen würde.

❌