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Ich muss zugeben, meine wilden Jahre mit Distrohopping, Desktop-Tuning und nächtelangem Konfigurieren sind inzwischen vorbei. Statt ständig neue Umgebungen zu basteln, freue ich mich, wenn mein System einfach funktioniert – möglichst ohne Nachjustieren nach jedem Update. Trotzdem bin ich neugierig geblieben. Und manchmal landet dann doch wieder ein Projekt auf dem Radar, das einen zweiten Blick verdient.
So ging’s mir mit KooL’s Hyprland Dotfiles. Eine Sammlung von Konfigurationsdateien und Installationsskripten, mit der ihr in wenigen Minuten einen vollständig eingerichteten Hyprland-Desktop bekommt – inklusive Terminal-Setup, Dateimanager, Panel, Widgets, Shortcuts, Themes und allem Drum und Dran. Ohne eigenes Frickeln, aber mit dem vollen „Ricing“-Look, den man sonst nur aus /r/unixporn kennt.
Was steckt dahinter?
Hyprland ist ein dynamischer Tiling-Window-Manager für Wayland, der in Go größtenteils in C++ geschrieben wurde und besonders bei den „Tweakern“ unter den Linux-Usern beliebt ist. Er bietet Out-of-the-box-Unterstützung für Effekte, Gesten, regelbasierte Fensterplatzierung und Animationen – aber eben kaum Komfort in der Erstkonfiguration. Wer Hyprland produktiv einsetzen will, muss sich normalerweise durch diverse Wikis und Config-Dateien kämpfen.
KooL (bzw. der GitHub-Nutzer JaKooLit) hat sich genau dieser Einstiegshürde angenommen: Seine Hyprland Dots bündeln nicht nur vorkonfigurierte Einstellungen, sondern liefern auch ein Installationsskript mit, das die Konfiguration automatisiert einrichtet. Je nach Distribution ruft das Skript die passenden Paketquellen und Abhängigkeiten auf und richtet danach alles ein, was zur täglichen Nutzung nötig ist.
KooL’s Hyprland Dots in Aktion – das Video zeigt Terminal, Tiling, Waybar, Widgets und Fenstertransparenz im Zusammenspiel. So sieht der vorkonfigurierter Hyprland-Desktop aus.
Unterstützte Distributionen
Ich habe den Test unter Arch Linux in einer VM gemacht. Die Einrichtung verlief problemlos, und nach etwa fünf Minuten stand ein vollständiger Hyprland-Desktop, der nicht nur funktional, sondern auch durchgestylt war. Wenn ihr euch also fragt, wie ein Hyprland-Setup „mit allem“ aussieht, bekommt ihr hier einen soliden Eindruck. Insgesamt unterstützt das Projekt praktisch jede große Distro.
Arch Linux
Fedora
openSUSE Tumbleweed
Debian Trixie und Sid
Ubuntu 24.04 LTS, 24.10 und 25.04 (aktuell noch als Alpha)
NixOS
Zur Installation müsst ihr lediglich das folgende Skript ausführen. Das kleine Programm erkennt automatisch, auf welcher Distribution ihr unterwegs seid, und holt die passenden Abhängigkeiten. Optional lassen sich nachträglich einzelne Module hinzufügen, anpassen oder ersetzen. Insgesamt aber als Warnung: Hier passiert SEHR SEHR viel. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt euren Arzt oder Apotheker.
sh <(curl -L https://raw.githubusercontent.com/JaKooLit/Hyprland-Dots/main/Distro-Hyprland.sh)
Was wird installiert?
Die Auswahl ist pragmatisch und praxisnah: Statt modischer Experimente setzt KooL auf bewährte Komponenten.
Kitty als Terminal und Zsh als Shell
Thunar als Dateimanager
Mousepad als Editor
Waybar für die Leiste
Eww für Widgets
Rofi als App-Launcher
Pyprland für erweiterte Shortcuts und Fensterlogik
NetworkManager-Applet, Blueman, Paru und Yay, Mako, Swaylock u. v. m.
Viele dieser Programme stammen aus dem Xfce-Umfeld, was generell keine schlechte Idee ist: Sie sind ressourcenschonend, stabil und gut in GTK-Umgebungen integriert. Aufgesetzt ist das Ganze auf einem durchgestylten GTK- und Waybar-Theme mit dunkler oder heller Farbgebung, halbtransparenten Panels und „klassischem“ Tiling-Manager-Layout.
Kitty und Thunar in Aktion: Terminal und Dateimanager fügen sich nahtlos ins Theme ein und bieten eine schlanke Arbeitsumgebung nach klassischer Unix-Philosophie.Browser und Konsole: Das Drop-down-Terminal und Rofi ermöglichen schnelle Navigation, während Firefox sich optisch und funktional stimmig ins Gesamtbild einfügt.Hyprland ist ideal für Multitasker, die ungern die Finger von der Tastatur nehmen – auch wenn Programme wie Inkscape sich ohne Maus kaum nutzen lassen.
Für wen ist das was?
Die Hyprland Dots sind ideal, wenn ihr Hyprland ausprobieren möchtet, ohne bei Null anzufangen. Besonders für Leute, die sich sonst in klassischen Desktops wie GNOME oder KDE bewegen, ist das Setup eine gute Brücke zur Tiling-Welt. Ich würde aber nicht dazu raten, das Skript auf einem wichtigen Produktivsystem auszuführen. Es installiert unzählige Pakete und spült einen Haufen Konfigurationen ins System.
Wichtig ist aber auch: Die Konfiguration ist nicht statisch. Wer eigene Anpassungen machen möchte, sollte sich nach der Installation gut mit den Config-Dateien vertraut machen. Viele davon liegen in ~/.config/, einige sind in Bash-Skripten untergebracht. Dokumentation gibt’s im Projekt-Wiki, aber nicht alles ist vollständig erklärt – hier hilft dann nur Ausprobieren, ein Blick in das Wiki oder der direkte Kontakt über Discord. Es gibt auch auf YouTube zahlreiche Videos, die viel erklären und demonstrieren.
Experimente für den Desktop
Ich finde es spannend, wie sehr sich die Linux-Desktop-Welt weiterentwickelt – auch abseits der großen Projekte wie GNOME und KDE. KooL’s Hyprland Dots liefern einen beeindruckenden Rundumschlag für alle, die Hyprland ausprobieren wollen, ohne sich monatelang einzuarbeiten. Das Ganze ist offen, nachvollziehbar und ohne proprietären Ballast – also genau das, was wir an Linux lieben. Wer weiß, vielleicht bekommt ihr ja doch Lust, mal wieder was Neues auszuprobieren.
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