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#303 Off the Record: Über digitale Kämpfe und digitale Gipfel

13. Dezember 2025 um 10:01

Kurz vor Jahresende schauen wir immer wieder auf den Spendenbalken, der anzeigt, wie viel Geld wir noch für unsere Arbeit brauchen. Fio erzählt, was hinter der diesjährigen Jahresend-Kampagne steckt, und Daniel berichtet von seinem Ausflug in die Digitalgipfel-Welt.

Im Hintergrund ein Berggipfel, im Vordergrund Daniel und Anna im Podcast-Raum
Wir reden über mehrere Gipfel, die zu erklimmen sind. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Hintergrund: Jake Blucker

Heute könnt ihr Lucas Fiola alias Fio kennenlernen, der seit einigen Wochen unsere Social-Media-Arbeit aufmöbelt. Schon kurz nach dem Ankommen stand für ihn unsere Jahresend-Kampagne an und die beschäftigt sich mit alten digitalen Kämpfen und neuen Wortspielen. Außerdem sprechen wir mit Fio über das richtige Leben auf den falschen Social-Media-Plattformen.

Daniel nimmt euch im Thema des Monats mit zu seinem Besuch auf dem Digitalgipfel, der diesmal „Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität“ hieß. Dazu haben wir ein paar mittelgute Zug-Metaphern aufs Gleis gesetzt und am Ende noch über Berlin und seine Vor- und Nachteile diskutiert.


In dieser Folge: Anna Biselli, Daniel Leisegang und Lucas Fiola.
Produktion: Serafin Dinges.
Titelmusik: Trummerschlunk.


Hier ist die MP3 zum Download. Wie gewohnt gibt es den Podcast auch im offenen ogg-Format. Ein maschinell erstelltes Transkript gibt es im txt-Format.


Unseren Podcast könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast.


Wir freuen uns auch über Kritik, Lob, Ideen und Fragen entweder hier in den Kommentaren oder per E-Mail an podcast@netzpolitik.org.


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Hausmitteilungen

Thema des Monats: Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität

Aus dem Maschinenraum

Blattkritik


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#300 On The Record: Ist das wirklich die Lösung für das Cookie-Problem, Max von Grafenstein?

20. September 2025 um 06:00

Maximilian von Grafenstein ist Professor für „Digitale Selbstbestimmung“ und hat mit seinem Team den ersten Einwilligungs-Agenten Deutschlands entwickelt. Das Tool namens „Consenter“ soll Nutzer:innen die Entscheidungsmacht im Datenschutz zurückgeben. In der neuen Folge versucht er, uns von dem Dienst zu überzeugen.

Eine Person in blauem Hemd und mit dunkel, kurzen Haaren schaut in die Kamera
Gesprächspartner bei On The Record: Maximilian von Grafenstein

In der neuen Folge „On The Record“ spreche ich mit Maximilian von Grafenstein. Er ist Jurist, Historiker, Professor für „Digitale Selbstbestimmung“ an der Universität der Künste in Berlin und Teil des Einstein Center for Digital Future. Zusammen mit einem Team hat er in jahrelanger Forschung ein Tool entwickelt, von dem er sagt, dass es die Cookie-Krise lösen kann.

Denn hinter den nervigen Bannern auf Online-Websites steht ein Grundproblem der Datenschutzgrundverordnung: Das Instrument der informierten Einwilligung soll Nutzer:innen eigentlich informationelle Selbstbestimmung ermöglichen, doch es ist zur Farce verkommen. Die Browser-Erweiterung „Consenter“ soll das ändern. Sie ist ein sogenannter Einwilligungsdienst, der Nutzer:innen zu ihrem Recht verhelfen soll. Einfach, übersichtlich und gut informiert sollen Menschen damit entscheiden können, wem sie im Netz für welche Zwecke ihre Einwilligung geben – und wem nicht.

Ich bin skeptisch, dass das funktionieren kann. Aber ich bin auch neugierig, dass da jemand die Datenschutzgrundverordnung ernst nimmt und dabei auch noch verspricht, dass davon nicht nur Nutzer:innen, sondern auch Unternehmen profitieren würden. Im Podcast stellt Maximilian von Grafenstein „Consenter“ vor, wir diskutieren aber auch über Grundfragen der Datenschutzpolitik.

Übrigens: Das „Consenter“-Team sucht Website-Betreiber:innen – idealerweise mit einer größeren Nutzerschaft – die sich an einem Beta-Test des Tools beteiligen. Interessierte können sich per E-Mail an Maximilian von Gafenstein wenden: max.grafenstein@law-innovation.tech

Ein Laptop und Smartphone mit Beispielgrafiken in blau, weiß und orange
So sieht Consenter aus - Alle Rechte vorbehalten UDK Berlin

In dieser Folge: Ingo Dachwitz und Maximilian von Grafenstein
Produktion: Serafin Dinges.
Titelmusik: Trummerschlunk.


Hier ist die MP3 zum Download. Wie gewohnt gibt es den Podcast auch im offenen ogg-Format. Ein maschinell erstelltes Transkript gibt es im txt-Format.


Bei unserem Podcast „Off/On“ wechseln sich zwei Formate ab: Bei „Off The Record“ führen wir euch in den Maschinenraum von netzpolitik.org und erzählen Hintergründe zu unserer Arbeit. Bei „On The Record“ interviewen wir Menschen, die unsere digitale Gesellschaft prägen.

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#289 Off The Record: Der netzpolitische Newsticker

04. Januar 2025 um 09:18

Fremdmedien verlinken – prominent auf der Startseite?! Für viele Redaktionen käme das nicht in Frage. Aber mit unserem neuen Ticker tun wir genau das. Wofür ist dieser Ticker gut und was sind die Prozesse dahinter? Im Podcast führen Anna und Sebastian hinter die Kulissen.

Illustration im Bauhaus-Stil zeigt eine Maschine mit Zahnrädern, aus der eine Rolle Papier kommt.
Tick tick, tack tack. – Public Domain DALL-E-3 („a string of paper comes out of a stock ticker machine with gears, Bauhaus style, reduced minimalist geometric shapes“); Montage: netzpolitik.org


Seit rund acht Monaten sprudelt mit dem Ticker eine neue Informationsquelle auf netzpolitik.org. Im Vergleich zu unseren Artikeln und Podcasts sind die Ticker mit Abstand das Kürzeste, das wir auf der Seite veröffentlichen: Zwei, drei Sätze Einordnung und ein Link. Der Link führt meist zu anderen Nachrichtenmedien, gelegentlich aber auch zu Gerichtsurteilen oder Pressemitteilungen von etwa Bundestag oder EU-Kommission.

Durch den Ticker gibt es ständig etwas Neues zu sehen, netzpolitik.org kann viel näher am Puls der Zeit berichten. Je nach Vorliebe kann man den Ticker auf der Startseite lesen, per RSS-Feed abonnieren oder sich drei Mal die Woche per E-Mail schicken lassen.

Welche Ereignisse schaffen es eigentlich in den Ticker und wie bekommen wir all diese Neuigkeiten überhaupt mit? Welche Vorgeschichte hatte der Ticker hinter den Kulissen? Und warum haben wir keine Angst, dass uns die Leser*innen davonlaufen, wenn wir ständig die Arbeit von anderen promoten? Das und mehr hört ihr in der neuesten Folge Off/On.

In dieser Folge: Anna Biselli und Sebastian Meineck.
Produktion: Serafin Dinges.
Titelmusik: Trummerschlunk.


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NPP 243 – Jahresrückblick: Das netzpolitische Jahr 2021 in Podcast-Form

28. Dezember 2021 um 15:38
Eine Frau und ein Mann in schwarz-weiß
Constanze Kurz und Ingo Dachwitz blicken auf das Jahr 2021


Wie immer zum Ende des Jahres blicken wir im Podcast zurück. Was waren 2021 die zentralen netzpolitischen Themen? Welche Debatten und Ereignisse prägten das netzpolitische Jahr? Wo gab es Fortschritte, wo Rückschritte und wo Stillstand?

Während Corona weiter das öffentliche Leben und die Debatten bestimmt, dankt Angela Merkel nach sechzehn Jahren im Amt ab. Es gibt jetzt einen neuen Bundeskanzler und erstmals im Bund eine Ampel-Koalition, die vieles anders machen will als die Vorgängerin, auch beim Thema Digitalisierung. Die EU macht unterdessen ernst und nähert sich mit großen Schritten der Verabschiedung eines Gesetzespakets zur Regulierung von mächtigen Online-Plattformen. Und in den Vereinigten Staaten ist ein neuer Präsident im Amt, während der alte nicht mehr in den Sozialen Medien herumkrakeelen kann, weil eben diese mächtigen Online-Plattformen ihn zu Beginn des Jahres rausgeschmissen haben.

Während es also durchaus ein veränderungsreiches Jahr war, bleibt bei einem Thema alles gleich: Der Ausbau der staatlichen Überwachung schreitet voran. Trotz Pegasus-Skandal und absurd schlechter IT-Sicherheitslage hat die Große Koalition die Befugnisse zum staatlichen Hacken erheblich ausgeweitet. Die Ampel verspricht einen Richtungswechsel, auch darüber sprechen wir im Podcast.

Dabei scheitern wir zwar am selbstgesteckten Zeitlimit, doch dafür ist der Rückblick in diesem Jahr so umfassend wie noch nie. Zum geneigten Nachlesen liefern wir dieses Mal eine ausführliche Linkliste mit.

Viel Spaß beim Anhören, kommt gut in das neue Jahr!


Gesprochen von Constanze Kurz und Ingo Dachwitz. Produziert von Serafin Dinges.

Hier ist die MP3-Datei zum Download. Es gibt den Podcast wie immer auch im offenen ogg-Format.

Links und Ressourcen

Meta:

Corona-Pandemie:

Digitale Öffentlichkeit und Inhaltemoderation:

Big Tech und EU-Plattformregulierung:

Überwachung und staatliches Hacking:

Datenschutz und Datenpolitik:

Urheberrecht:

Transparenz:

Merkel geht, die Ampel kommt:

 


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