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The Open Source Diary App for Android That Organizes Your Life on a Timeline

10. Januar 2026 um 04:49


A well-designed diary app that keeps your data private, works offline, and respects your freedom.

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Chainlane: Fahrradnavigation mit Brouter auf dem Smartphone

05. September 2025 um 16:26

Viele abenteuerlustige Radler greifen bei der Routenplanung auf den Bikerouter oder kurz Brouter zurück. Das Tool ist seit Jahren die erste Wahl, wenn es um präzise Routenplanung ohne Abhängigkeit von kommerziellen Diensten wie Komoot, Strava oder RideWithGPS geht. Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, die Routing-Profile bis ins kleinste Detail anpassen zu können – egal ob für Rennrad, Gravelbike oder sogar exotische Fortbewegungsmittel wie Liegerad oder Velomobil.

Am Rechner funktioniert das perfekt: Route bequem mit Ruhre und Geduld im Browser bauen, als GPX exportieren und auf den Radcomputer oder die bevorzugte Navi-App schieben. Aber was, wenn man unterwegs spontan unterwegs eine Route braucht? Genau hier setzt Chainlane an – eine neue Android-App, die Brouter und damit die Navigation via OpenCycleMap direkt aufs Smartphone bringt und Google Maps als Fahrradnavi ganz deutlich abhängt.

Der Bikerouter bietet wesentlich mehr Profile zur optimalen Streckenplanung als Strava, Komoot und Co. So lassen sich dann auch Routen mit Velomobilen oder Liegerädern planen.

Chainlane: Brouter im Hosentaschenformat

Mit Chainlane habt ihr Brouter samt Offline-Karten direkt auf dem Handy dabei. Ihr könnt spontan eine Route planen, ohne vorher am Rechner GPX-Dateien exportieren zu müssen. In meinem ersten Test hat das schon recht zuverlässig funktioniert: Start und Ziel eingeben oder einfach in die Karte tippen, Routing-Profil auswählen und schon spuckt die App eine Strecke aus.

Für die Navigation unterwegs könnt ihr Chainlane mitsamt Handy am Lenker nutzen – müsst ihr aber nicht. Die berechneten Routen lassen sich seit einem kleinen Update auch ohne Probleme exportieren, etwa auf Radcomputer wie den Wahoo Roam oder auf Garmin-Geräte. Das macht die App sehr flexibel, gerade wenn man schon Fahrrad-Navis hat, deren integrierten Routenalgorithmus aber nicht mag oder eben wenn man eben mit einem „speziellen“ Fahrrad wie einem Velomobil unterwegs ist.

Funktionen und Entwicklungsstand

Die App steckt noch mitten in der Entwicklung. Basisfunktionen wie Routenplanung und einfache Navigation sind bereits vorhanden. Abbiegehinweise gibt es, aber sie funktionieren bisher nur zuverlässig, solange ihr auf der geplanten Strecke bleibt. Sprachansagen oder ein robusteres aktives Routing sollen laut Entwickler noch folgen.

Interessant für fortgeschrittene Nutzer: Ihr könnt eigene Brouter-Profile in Chainlane einbinden. Das Interface ist zwar noch im Umbau, aber schon jetzt lassen sich damit sehr individuelle Strecken berechnen. Mehr Einblicke in den Entwicklungsprozess findet ihr im Vorstellungspost des Entwicklers auf Reddit. Der Autor der App ist dort unter dem Namen RepulsiveRaisin7 aktiv und beantwortet regelmäßig Fragen.

Kostenmodell und Zukunft

Aktuell ist Chainlane kostenlos, inklusive aller Funktionen. Später soll ein Abo-Modell kommen – im Gespräch sind rund 15 Euro pro Jahr. Hinter dieser Paywall sollen Zusatzfunktionen wie etwa Points of Interest (z. B. Wasserstellen, Cafés, Radläden, Unterstände) in der Karte oder ein Energiesparmodus landen.

Ein Wermutstropfen für alle von uns, die Wert auf freie Software legen: Chainlane ist nicht Open Source und derzeit ausschließlich im Google Play Store erhältlich. Das ist schade, gerade weil die Basis – Brouter – ein Paradebeispiel dafür ist, wie mächtig und zukunftsfähig Open Source sein kann. Wer sein Android-Handy von Google befreit hat, muss daher weiterhin auf OsmAnd~ vertrauen.

Gute Option mit Potential

Chainlane ist also eine spannende Ergänzung für alle, die Brouter auch unterwegs flexibel nutzen wollen. Die App steckt noch in den Kinderschuhen, funktioniert in meinem Test aber schon erstaunlich gut. Wer sich bisher mit GPX-Exporten und Importen herumgeschlagen hat, bekommt hier ein praktisches Werkzeug an die Hand. Wenn ihr ohnehin Brouter-Fans seid, lohnt sich ein Blick. Und vielleicht überzeugt Ihr den Entwickler ja noch davon, Chainlane irgendwann als freie Software anzubieten – das wäre ein Gewinn für uns alle.

Packet: Brücke zwischen Android und Linux

11. Juni 2025 um 07:51
Von: Ferdinand
Mit der noch jungen App Packet lassen sich Daten zwischen Android und Linux über Androids Quick Share-Protokoll austauschen. Das erspart die Installation einer weiteren Android-App.

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/e/OS 3.0 mit verbesserten Datenschutz-Tools

05. Juni 2025 um 08:35
Von: Ferdinand
Murena und die e.foundation arbeiten ständig an der Verbesserung von /e/OS. Das »entgoogelte« mobile Betriebssystem ist gerade in Version 3.0 erschienen.

Quelle

BGH-Urteil: Zwang zur Entsperrung per Fingerabdruck ist rechtmäßig – was heißt das für uns?

24. Mai 2025 um 14:51

Ich gebe zu: Der Komfort von Fingerabdrucksensoren ist verlockend. Ein kurzer Druck auf den Sensor, schon ist das Handy per Fingerabdruck entsperrt. Kein Herumtippen auf dem Display, keine PIN, kein Muster. Gerade wenn man viel unterwegs ist, macht das den Alltag einfacher. Aber dieser Komfort hat seinen Preis und der wird nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) deutlicher denn je.

Finger drauf – Tür auf: Was das BGH entschieden hat

Der BGH in einem gerade veröffentlichtem Urteil hat klargestellt: Ermittlungsbehörden dürfen Beschuldigte zwingen, ihr Smartphone per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung zu entsperren. Die sogenannte Selbstbelastungsfreiheit (auch bekannt als nemo tenetur) greift dabei nicht – denn biometrische Entsperrung gilt juristisch als passiv. Solange ich also nicht aktiv eine PIN mitteile, ist der Zwang rechtlich zulässig.

Das Urteil (Az. 2 StR 232/24) findet sich hier im Volltext und ist in seiner juristischen Tragweite ziemlich deutlich: Der Staat darf bei entsprechender Verdachtslage biometrische Entsperrmethoden gegen den Willen der Betroffenen nutzen. Die Hürde liegt damit nicht mehr in der technischen Umsetzbarkeit, sondern nur noch in der rechtlichen Begründung durch die Ermittler.

Warum uns das alle betrifft – nicht nur Kriminelle

Natürlich wird niemand gezwungen, biometrische Sperren zu verwenden. Aber genau das ist der Punkt: Viele von uns tun es freiwillig, oft ohne zu wissen, was das im Ernstfall bedeutet. Wer glaubt, dass Datenschutz nur für „die mit was zu verbergen“ gilt, hat das Prinzip nicht verstanden. Es geht um Selbstbestimmung. Darum, wer Zugriff auf unsere privaten Daten hat – und unter welchen Bedingungen.

Unsere Smartphones enthalten weit mehr als nur Telefonnummern, Chats und Urlaubsfotos. Kalender, Standortverläufe, 2FA-Apps, Banking, Trading, Passwortmanager und vieles mehr. Wer Zugriff auf ein entsperrtes Gerät hat, kann in kürzester Zeit tiefe Einblicke in unser digitales Leben gewinnen. Umso wichtiger ist es, bewusst zu entscheiden, wie wir unsere täglich mit uns herumgetragenen Geräte schützen.

Apple iPhones und Android-Handys lassen sich bei Bedarf sehr schnell so sperren, dass biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung nicht mehr funktionieren.
Apple iPhones und Android-Handys lassen sich bei Bedarf sehr schnell so sperren, dass biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung nicht mehr funktionieren.

Biometrischen Entsperren temporär deaktivieren

Zum Glück bieten moderne Smartphones und Tablets mit Android oder iOS mittlerweile direkte Wege, biometrische Entsperrung wie eben den Fingerabdruck mit einem oder wenigen Knopfdrücken auszuschalten, ohne die Biometrie komplett zu deaktivieren. Das kann in Situationen wichtig sein, in denen ihr kurz davor steht, euer Gerät aus der Hand zu geben. Etwa bei einer Kontrolle oder Durchsuchung.

Android (Google, Samsung und Co.)

  • Allgemein (meiste Geräte): Ein/Aus-Taste lange gedrückt halten » Sperren
  • Google Pixel: Ein/Aus-Taste + Lauter gleichzeitig » Sperren

Damit wird die aktuelle Sitzung gesperrt und biometrische Entsperrung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung ist deaktiviert. Eine PIN oder ein Passwort ist danach zum Entsperren des Geräts zwingend erforderlich. Auch ein Neustart würde in diesem Fall nicht weiterhelfen, da sich das Gerät danach sowieso nur per Pin aufsperren ließe.

Hinweis: Wer möchte, kann das Verhalten der Powertaste in den Einstellungen von Android anpassen: Einstellungen » System » Touch-Gesten & Bewegungen » Ein-/Aus-Taste gedrückt halten » Ein-/Aus-Menü

Apple (iPhone, iPad, iOS)

  • 5x schnell die Seitentaste drücken » biometrische Entsperrung wird deaktiviert (auch bekannt als Lockdown Mode)

Seit iOS 18.4 gibt es außerdem ein interessantes Detail: Wird das iPhone drei Tage lang nicht benutzt, startet es automatisch neu und wechselt in den sogenannten BFU-Modus („Before First Unlock“). Selbst professionelle Forensiklösungen wie Cellebrite haben dann (zumindest laut ihrer eigenen Aussage nach) Probleme, an die Daten zu kommen. Solange die PIN eben nicht bekannt ist.

Konsequenz: Komfort oder Kontrolle – ihr entscheidet

Ich will niemandem vorschreiben, wie ihr eure Geräte absichert. Aber ich finde es wichtig, die Folgen zu kennen. Biometrie ist bequem, aber eben auch angreifbar, gerade aus juristischer Sicht. Wer sich auf den Schutz durch Fingerabdruck oder Gesichtserkennung verlässt, sollte sich bewusst sein, dass dieser Schutz in bestimmten Situationen keinen Bestand hat. Die einfache Alternative: PIN oder Passwort und im Zweifel schnell auf den Sperren-Knopf. Damit behaltet ihr die Kontrolle darüber, wann euer Gerät entsperrt wird und vor allem, durch wen.

Tempo und Android Auto: So nutzt ihr Navidrome für eure Musikbibliothek im Auto

22. Mai 2025 um 18:27

Musik ist für mich ein Stück Zuhause. Egal, ob ich am Schreibtisch sitze, mit dem Rad unterwegs bin oder im Auto längere Strecken fahre. Statt meine Sammlung in die Hände von Spotify, Apple Music oder YouTube zu legen, betreibe ich meinen eigenen Musikserver mit Navidrome, einem leichtgewichtigen, quelloffenen, Subsonic-kompatiblen Server.

Auf dem Smartphone nutze ich je nach Laune die ambitioniert entwickelte und bis ins kleinste Detail konfigurierbare, dafür aber proprietäre App Symfonium oder die Open-Source-App Tempo. Beide integrieren sich via Android Auto in das Display geeigneter Fahrzeuge. Bei Tempo muss man allerdings wissen, wie. Denn als Open-Source-App steht Google als Gatekeeper im Weg.

Warum Navidrome?

Navidrome ist ein freier Musikserver, der über das Subsonic-Protokoll funktioniert. Er läuft ressourcenschonend (bei mir in einem Docker-Container) und kommt mit einem relativ modernen Web-Interface, einer umfangreichen API und Support für zahlreiche Clients für alle gängigen Betriebssysteme. Natürlich auch für Linux und Android. Der große Vorteil: Ich habe jederzeit und überall Zugriff auf meine eigene Musik, ohne dass ich Drittanbieter bezahlen oder Werbung konsumieren muss.

  • Läuft auf nahezu allem: Raspberry Pi, NAS, Server
  • Standardisierte Schnittstelle: Kompatibel zu vielen Subsonic-Clients
  • Unterstützt mehrere Benutzer: Praktisch, wenn ihr eure Sammlung mit Familie oder WG teilt
  • Transcoding: Wer mag, kann die Musik je nach Verbindung automatisch herunterrechnen lassen

Für mich ist Navidrome die ideale Lösung, weil ich meine Musik selbst tagge und verwalte, ohne dass eine Plattform mir „ähnliche Künstler“ aufdrängen oder meine Playlisten analysieren muss. Und ja, wir kommen ja alle mal in ein Alter, in dem man nicht mehr tagtäglich ein neues Album oder neue Künstler in der eigenen Musiksammlung willkommen heißt und sich daher ein Account bei Spotify und Co. auf jeden Fall lohnt. #leiderwahr

Navidrome im Browser: Die Weboberfläche des Musikservers hier unter Arch Linux in Firefox.
Navidrome im Browser: Die Weboberfläche des Musikservers hier unter Arch Linux in Firefox.

Tempo: Schlichter Client mit klarer Linie

Tempo ist eine native Android-App, die sich gezielt an Nutzer von Subsonic-kompatiblen Servern richtet. Playback lokal gespeicherter Musik gibt es beispielsweise nicht. Im Gegensatz zu überladenen Playern setzt Tempo auf Klarheit und Geschwindigkeit. Die App ist quelloffen, werbefrei und lässt sich unkompliziert via F-Droid oder GitHub installieren.

Ich, wie auch die Entwickler, empfehlen allerdings die Installation der GitHub-Version über die APK-Datei, da nur sie alle Funktionen beinhaltet. Zudem hinkt die F-Droid-Version schon seit einiger Zeit hinterher. Auf der GitHub-Seite steht daher auch: „Use the GitHub version of the app for full Android Auto and Chromecast support.“

Der Open-Source-Client für Subsonic-Server wie Navidrome bietet alle grundlegenden Funktionen zum Streamen der eigenen Musiksammlung.

Für Symfonium muss man hingegen nach einer kurzen Testphase eine lebenslang gültige Lizenz erwerben. Mit einer mindestens 7 Euro großen Spende kostet diese allerdings nicht die Welt. Zudem kümmert sich der Entwickler regelmäßig um seine App. Das Changelog der zuverlässig eintrudelnden Updates ist meist zu lang zum Lesen.

Funktionen

  • Übersichtliche Navigation nach Künstlern, Alben, Genres oder Jahrzehnten
  • Gapless Playback für nahtloses Hören (wichtig bei Live-Alben)
  • Playlist-Verwaltung direkt in der App
  • Unterstützung von Last.fm-Scrobbling
  • Chromecast-Integration
  • Android Auto-Support

Android Auto mit Tempo nutzen

Damit Tempo im Auto funktioniert, muss Android Auto nicht nur auf dem Smartphone installiert sein, sondern auch bestimmte Einstellungen freigegeben werden. Gerade bei Apps, die wie Tempo nicht über Googles Play Store kommen, ist das etwas versteckt.

Entwicklermodus für Android Auto aktivieren

Zuerst müsst ihr den Entwicklermodus von Android Auto aktivieren, damit Tempo als App auf dem Display im Auto erscheint. Geht dazu auf eurem Handy in die Android-Auto-Einstellungen:

  • Android 10 oder neuer: Einstellungen » Apps » Alle X Apps ansehen » Android Auto » Zusätzliche Einstellungen in der App
  • Android 9 oder älter: Direkt in der Android-Auto-App unter Menü » Einstellungen

Scrollt dort ganz nach unten und tippt zehnmal auf die Versionsnummer. Ähnliches kennt man ja vom Entwicklermodus von Android selbst. Danach erscheint die Frage, ob ihr die Entwickleroptionen aktivieren wollt. Bestätigt mit OK. Öffnet danach das Dreipunkt-Menü oben rechts und wählt dort Entwicklereinstellungen.

In den Android-Auto-Einstellungen tippst du zehnmal auf die Versionsnummer, um den Entwicklermodus zu aktivieren – nötig für alternative Medien-Apps wie Tempo.

Aktiviert in diesem Dialog nun die Option Unbekannte Quellen. Damit erlaubt ihr auch alternativen Apps wie eben Tempo den Zugriff auf Android Auto. Auch ohne, dass die Entwickler eine offizielle Play-Store-Zertifizierung erworben haben, was für Open-Source-Projekte nicht ganz so einfach wäre.

Hinweis: Die Aktivierung müsst ihr nur einmal durchführen. Danach wird Tempo automatisch als Medien-App erkannt, sobald euer Smartphone per Kabel oder kabellos mit dem Auto verbunden ist.

Tempo auf dem Smartphone installieren

Da Tempo aktuell nicht im Google Play Store zu finden ist, installiert ihr die App manuell: Über F-Droid, andere Open-Source-Market-Clients wie Droid-ify oder direkt via GitHub-Releases. Achtet darauf, dass in den Android-Einstellungen die Installation aus unbekannten Quellen für den jeweiligen Browser oder Dateimanager erlaubt ist.

Hinweis: Wie oben bereits erwähnt, benötigt ihr die GitHub-Version (aktuell Tempo 3.9.0), wenn ihr Android Auto verwenden wollt. Mit Tempo 3.8.1 via F-Droid erscheint Tempo zwar auch unter den Android-Auto-Apps, beim Start erscheint allerdings nur ein leerer Bildschirm. Hier ist der entsprechende Bug dazu.

Nach dem ersten Start gebt ihr die URL eures Subsonic-Servers, Benutzernamen und Passwort an. Tempo verbindet sich dann direkt mit eurer Sammlung. Selbstverständlich unterstützt Tempo auch andere Server, die das Subsonic-Protokoll nutzen. Ich für meinen Teil habe die App zusammen mit meinem Navidrome-Server ausprobiert, was ohne Probleme funktioniert

Optional: Transcoding in Tempo aktivieren

Tempo unterstützt (wenn euer Server das erlaubt) auch Transcoding. Gerade im Auto kann es sinnvoll sein, FLACs oder hochauflösende Formate als MP3 mit 192 oder 256 kbit/s zu streamen. Das spart (zumindest bei mir) begrenztes Datenvolumen und läuft auch bei wackliger Verbindung stabil. Die entsprechenden Einstellungen findet ihr in den Settings von Tempo. In meinem Fall musste ich innerhalb von Navidrome das Transcoding nicht gesondert konfigurieren.

Mit Tempo auf dem Handy und im Auto

Mit Navidrome und Tempo gibt es eine komplett freie Lösung für die mobile Musiknutzung unter Android, inklusive Integration ins Auto via Android Auto. Man ist komplett unabhängig von Streamingdiensten, kann seine eigene Musik in hoher Qualität hören und umgeht vollständig Tracking, Werbung oder Abozwang.

Sind die Entwickleroptionen für Android Auto einmal aktiviert, könnt ihr Tempo auch im Auto verwenden. Der Open-Source-Player erscheint automatisch unter den Auto-Apps.

Gerade wer seine Sammlung über Jahre gepflegt hat und Wert auf Datenschutz legt, findet hier eine schlanke, respektvolle Alternative zur Cloud. Und das Beste: Tempo macht auf dem Auto-Display eine richtig gute Figur: Schlicht, funktional und auf das Wesentliche reduziert.

Tor Browser 13.0.14 – Mullvad Browser 13.0.14

18. April 2024 um 13:25
Von: jdo

Ab sofort kannst Du Tor Browser 13.0.14 herunterladen oder bestehende Installationen aktualisieren. Aktuelle Versionen des Browsers aktualisieren sich selbst. Hier siehst Du, wie das bei mir abläuft. Tor Browser 13.0.14 bringt wichtige Sicherheits-Updates bezüglich Firefox mit sich. Ein Bugfix beschäftigt sich mit Fingerprinting, beziehungsweise ist eine Schutzmaßnahme gegen Fingerprinting. Bei der neuesten Version wurde Tor auf 0.4.8.11 aktualisiert. Für Linux, macOS und Windows basiert Tor Browser 13.0.14 auf Firefox 115.10.0esr. Für Android wurde die Software auf GeckoView 115.10.0esr aktualisiert. Für […]

Der Beitrag Tor Browser 13.0.14 – Mullvad Browser 13.0.14 ist von bitblokes.de.

Ende des Syncthing-Clients für Android

21. Oktober 2024 um 09:41

Schlechte Nachrichten für Android-Nutzer: Der Syncthing-Client für Android wird eingestellt. Die letzte Veröffentlichung der App auf Github und F-Droid wird im Dezember 2024 zusammen mit der neuen Version von Syncthing erfolgen. Grund für das Aus sind vor allem Schwierigkeiten bei der Veröffentlichung der App im Google Play Store sowie der Mangel an aktiver Wartung.

Tomasz86, ein langjähriger Contributor des Projekts, erklärte in einem Forumspost, dass der Aufwand zur Veröffentlichung im Play Store durch Googles Anforderungen extrem kompliziert geworden sei. In Kombination mit dem fehlenden Fortschritt in der Entwicklung der App und dem geringen Nutzen ohne Play Store-Versionen sei es nicht mehr sinnvoll, die App weiter zu pflegen. Obwohl die App in den letzten Jahren ohnehin kaum Updates erhalten habe, sei der Play Store nur ein weiterer Grund, das Projekt endgültig zu beenden.

This app is discontinued. The last release on Github and F-Droid will happen with the December 2024 Syncthing version. Interactions (issues, PRs) are limited now, and the entire repo will be archived after the last release.

Es gibt Alternativen für Syncthing auf Android, wie z.B. die Verwendung von Syncthing in Termux, das jedoch manuelle Eingriffe erfordert, oder das Syncthing-Android-Projekt von Catfriend1. Trotzdem ist das offizielle Ende der App ein Rückschlag für viele Nutzer, die den Client über Jahre hinweg verwendet haben, um ihre Daten ohne Cloud-Speicher zu synchronisieren.

Der Maintainer stellte klar, dass dies nur das Ende der offiziellen Android-App sei. Syncthing selbst werde weiterhin auf Android funktionieren, und es gäbe durchaus Möglichkeiten für andere Entwickler, neue Syncthing-Apps für Android zu veröffentlichen.

Persönliche Anmerkung

Als langjähriger Nutzer von Syncthing für Android hoffe ich, dass sich in der nahen Zukunft noch etwas tun wird. Die App war für viele von uns ein wichtiges Tool, um unabhängig von großen Cloud-Diensten Daten zu synchronisieren. Ich bin zuversichtlich, dass Syncthing auch weiterhin auf Android nützlich bleibt und vielleicht sogar durch neue Entwicklungen wieder an Fahrt aufnimmt.

scrcpy 2.0 Adds Audio Forwarding, H265 And AV1 Codec Support

12. März 2023 um 10:58
Von: Logix
scrcpy 2.0 linux

scrcpy, a tool to display control Android devices from the desktop, has been updated to version 2.0, receiving a major new feature: audio forwarding. But that's not all – this release also adds H265 and AV1 video codec support, along with other changes.


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Originally posted on Linux Uprising Blog.

Send Files Securely Over The Local Network With Cross-Platform LocalSend App

09. März 2023 um 12:06
Von: Logix

LocalSend is a free and open source, cross-platform alternative to AirDrop for sending files securely over the local network. The Flutter app runs on Linux, Microsoft Windows, macOS, Android / Android TV, iOS, and Fire TV / OS.

The application doesn't use any third-party servers and doesn't require an Internet connection to work. For communication in the local network, it makes use of its custom LocalSend Protocol and HTTPS encryption. The data is sent securely over HTTPS, and the TLS/SSL certificate is generated on the fly on each device.

LocalSend is new, having its first GitHub commit in December 2022, but it already packs quite a few features like the ability to send not only files but also text, automatically display nearby devices, send to multiple recipients, detailed file transfer information, received files history, Quick Save (auto accept file transfers until this is turned off), rename incoming files, and more. It cannot send folders, at least right now.

Localsend Airdrop FOSS alternative
LocalSend Linux application – Receive tab


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Originally posted on Linux Uprising Blog.

Valent Is A KDE Connect Client For GTK-Based Desktops (Cinnamon, Xfce, MATE, Pantheon)

24. Februar 2023 um 22:11
Von: Logix

Valent is a new KDE Connect protocol implementation built on GNOME platform libraries. Compared to GSConnect, which is implemented as a GNOME Shell extension, Valent doesn't need GNOME Shell to run (it's a standalone app), so it can be used on any GTK-based desktop environment like Xfce, Budgie, Cinnamon, Pantheon, MATE, etc. Both GSConnect and Valent are developed by Andy Holmes.

Valent KDE Connect for GNOME Xfce
Valent running on the Xfce desktop (Xubuntu)

It's important to note from the start that Valent is currently alpha software. There are missing features and bugs.

KDE Connect is created for use with KDE Plasma, but it does work on other desktop environments as well. However, you need to install quite a few KDE dependencies with it, and it doesn't integrate well with the system. This is where Valent comes in.

What can this do? Using Valent (and KDE Connect), you can:

  • receive Android phone notifications on your desktop and reply to messages
  • sync the clipboard between your Android or iOS device and desktop
  • control music playing on your desktop from your phone
  • share files between your desktop and phone, and browse your phone from the desktop
  • send SMS from your desktop
  • execute predefined commands from your phone to run on your desktop
  • control your desktop's mouse and keyboard from the Android/iOS device
  • browse your Android device filesystem from your desktop wirelessly
  • and more

KDE Connect initially only supported Android devices, but it later added support for iOS. It supports fewer features on iOS though, due to limitations.

This is a screenshot of all Valent plugins, showing everything it can do when paired with an Android device:


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Nextcloud Client 3.5 (Desktop) & 3.20 (Android) – neue Version, alter Bug

05. Mai 2022 um 09:58
Von: jdo

Erst in einer der letzteren 3.4.x-Varianten von Nextcloud wurde unter Linux ein Bug ausgebessert und in Nextcloud Client 3.5 ist er wieder da. Die Funktion ist nicht essenziell, aber nervig ist der Bug schon. Klickst Du unter Linux mit der linken Maustaste auf das Nextcloud-Symbol in der Taskleiste, öffnet sich leider das Hauptfenster nicht. Ob das unter Windows und macOS auch so ist, kann ich nicht sagen. Bei Linux weiß ich es sicher. Ich benutze den Client aus den Ubuntu-PPAs. […]

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